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Senioren voller Stolz auf Segelflugplatz |
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Ein Leserbrief aus der Lausitzer Rundschau vom 27.10.2011:
Unser Leser C. Ruletzki berichtet von einem interessanten Ausflug der Mitglieder vom Brandenburgischen Seniorenverband, Ortsverband Finsterwalde und Umgebung zum Segelflugplatz in Finsterwalde: Der Vorsitzende der Flugsport Vereinigung Otto Lilienthal e. v. Finsterwalde, Wilfried Arlt, gab einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung des Flugplatzes und der Entwicklung des Segel- und Motorflugsports. Der Flugplatz „Heinrichsruh“ ist deutschlandweit bekannt. Segel- und Motorflugsportler aus der Umgebung und auch aus dem Bundesgebiet stellen sich alljährlich ein. Was wäre Finsterwalde ohne den Segelflugplatz, den Verein und die weißen Flugobjekte mit den ausladenden Flügeln. Kreisen die Flieger hauptsächlich an den Wochenenden am Himmel über den Norden von Finsterwalde, legt wohl jeder Spaziergänger den Kopf in den Nacken. Auch das alljährliche Flugplatzfest ist ein gern wahrgenommenes Ereignis. Was sich alles so attraktiv anschaut, erfordert einen hohen Einsatz der Vereinssportler. Es ist den Vereinssportlern gelungen, einen flugsicheren und umweltfreundlichen Flugplatz zu erschaffen, der sich in das umliegende Landschaftsschutzgebiet einfügt. Im Krieg 1944/45 war der Platz vom Militär gesperrt, von den Alliierten zerbombt worden. Nach langer schwerer Befriedung des Platzes durch Sportler wurde das Fliegen nach dem Mauerbau stark eingeschränkt. 1987 begannen die Piloten mit dem Aufarbeiten der unterschiedlichen älteren Flugmodelle, sie wurden aufpoliert, entgingen dadurch der Vernichtung, und das Museum entstand. Dieses wurde gut und gern von Besuchern genutzt, so die Worte von Wilfried Arlt. 1990 setzte eine fieberhafte Bautätigkeit ein. Der größte Teil der handwerklichen Arbeiten wurde von den Mitgliedern des Vereins erbracht und die Mittel mussten ebenso in Eigenregie beschafft werden. Besichtigt wurde auch das Zwischengebäude, das für die Geräte und Maschinenunterstellung gebraucht wird und gleichzeitig eine respektable Herberge für eine stattliche Anzahl von Gästen bietet. Die große Werkstatt mit seiner Ausstattung zeigte den Besuchern, welche Reparaturarbeiten an Flugzeugen ausgeführt werden können. |
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Finsterwalde bleiben am Boden |
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Die Flugzeuge bleiben in der Halle, ein Boeing-Kopilot am Boden. Das Wetter hat dem Finsterwalder Flugsportverein einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Luftsportfans verlegten ihr Fest in die Halle.
Graue Wolken, Regen und Temperaturen um die zwölf Grad, nicht gerade ideale Bedingungen für ein Flugplatzfest. Die Flugzeuge der 40 Mitglieder der Finsterwalder Flugsportvereinigung „Otto Lilienthal“ mussten am Wochenende in der Halle bleiben. Keine Fallschirmsprünge „Die Regenvariante des Festes ließ nicht viel Spielraum zu“, sagt Vereinschef Wilfried Arlt. Die Anreise der Cessna aus Reinsdorf und die beiden Segelflugdoppelsitzer von den Flugplätzen Bronkow und Schwarzheide mussten aus Kostengründen abgesagt werden. Auch das Deutsche Rote Kreuz und die Finsterwalder Feuerwehrleute durften zu Hause bleiben. Einzig der Hubschrauber für die Rundflüge und der Doppeldecker mit den Cottbuser Fallschirmspringern standen auf dem Platz in Bereitschaft. Zwölf Mutige hatten sich für einen Tandemfallschirmsprung aus 2500 Metern Höhe angemeldet, doch auch die mussten am Boden bleiben. Den Finsterwalder Fliegern blieb nichts weiter übrig, als in der Halle neben den Flugzeugen an den Biertischgarnituren zusammenzurücken und sich mit den wenigen Gästen die Erbsensuppe aus der Feldküche von Wolfgang Königs schmecken zu lassen. „So wurde aus dem Flugplatzfest immer noch ein Vereinsfest“, erzählt Wilfried Arlt schmunzelnd. „Immerhin sind an diesem Wochenende alle da, was sonst kaum machbar ist.“ Der erfahrene Flugleiter des Platzfestes Sebastian Globig hatte an diesem Wochenende außer Erbsensuppe zu essen und Kaffee zu trinken nicht viel zu tun. Seine eigentlichen Aufgaben, die Starts zu koordinieren und den Flugbetrieb im Blick zu behalten, konnte er nicht wahrnehmen. Der 32-Jährige sitzt beruflich seit sieben Jahren als Kopilot in einer Boeing 747 der Lufthansa und fliegt von einem Punkt der Erde zum anderen. Im Alter von 14 Jahren lernte er in Finsterwalde das Segelfliegen. „Auch wenn wir wollten, die schlechte Sicht und die tief hängenden Wolken lassen keinen Start zu“, erklärt der Berufs-Pilot. Das war Tobias Harzdorf aus Chemnitz schon klar, als er sich am Nachmittag auf den Weg nach Finsterwalde machte. Aber allein wegen der Erbsensuppe und der Gespräche mit den Finsterwaldern sei es die Reise wert gewesen. Als Historiker in Sachen Fliegerei kennt er weit über 70 Flugplätze. Was die Sängerstädter mit ihrem kleinen Verein hier auf die Beine stellen, habe ihm angetan, sagt er. Museum ist Denkmal Vereinschef Wilfried Arlt hatte noch eine Überraschung parat. Das Flugplatzmuseum mit der alten Halle und sämtlichen historischen Fluggeräten ist seit wenigen Tagen technisches Denkmal. Zu den Museumsfluggeräten gehört auch das einzige in der DDR gebaute Motorflugzeug „Tourist“ und das Baby 2B. Nun hofft Arlt auf Unterstützung von der Deutschen Stiftung für Denkmalpflege, um einen Großteil der Sammlung restaurieren zu lassen.
Von Dietmar Seidel
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Am 14. Mai konnte unser Mitglied "Kalle" Kelm zu seinem ersten Alleinflug starten. Sein Fluglehrer Heinz Pelikan konnte bereits nach nur 30 Starts den hinteren Sitz des Schulungsdoppelsitzer "Bocian" verlassen. Nun kann Kalle die Umschulung auf den Einsitzer "Pirat" beginnen und damit die nächsten Schritte zu seiner Segelfluglizenz beschreiten. Die Flugsportvereinigung wünscht ihm dafür alles Gute und Hals- und Beinbruch!

1. Vorsitzender W. Arlt (links) bei der Übergabe der Alleinflugurkunde
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Am Samstag, den 30.04.2011 fand bei uns auf dem Flugplatz ein erfolgreicher Zertifizierungsworkshop zum Sport-Audit Luftsport statt. Dr. Wolfgang Scholze (DAeC-Umweltreferent und Auditor) und Jonny Dorf (Präsidiumsmitglied für Sport und Umwelt vom LLVBB und Trainee) führten durch die Zertifizierungsgespräche und konnten der Flugsportvereinigung "Otto Lilienthal" e.V. sowie dem Fliegerclub Bronkow e.V. anschließend das Konformitätszertifikat erteilen. Mit der Frage ob und wie das Sport-Audit für andere Sportarten genutzt werden kann, beschäftigten sich das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) sowie der Landessportbund Brandenburg (LSB). Ihre Vertreter Reinhold Tomisch (MBJS) und Kathrin Sperling (LSB) nahmen am Workshoptermin teil um sich ausführlich über das Sport-Audit zu informieren.
Foto: I. Fritz | von links: K. Sperling, J. Dorf, R. Tomisch, T. Dey, W. Arlt und Dr. W. Scholze
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Unsere Flugsaison hat jetzt wieder begonnen. Ab jetzt sind auch wieder Gästeflüge bei uns möglich.

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